Fastenbrechen im Ramadan und Opferfest


Der Monat Ramadan ist für Muslime ein heiliger und gesegneter Monat, in dem Muslime ihr Fasten durch Enthaltung von Speise und Trinken vor Sonnenaufgang beginnen und zu Sonnenuntergang beenden. Für gewöhnlich brechen Muslime in Marokko ihr Fasten durch den Verzehr einer Dattel und einer Suppe nach marokkanischer Art sowie einem nahrhaften Essen, falls man sich dieses leisten kann. Muslime sind stets angehalten, bedürftigen Menschen zu helfen, insbesondere den näheren (bedürftigen) Nachbarn sowie Reisenden, die einer Mahlzeit bedürfen.

Da viele Familien in Marokko nicht die finanziellen Mittel haben, ihr Fasten mit einer angemessenen warmen Mahlzeit zu beenden, entstand bei Uns die Gedanken, wenigstens denjenigen Menschen eine warme Mahlzeit zu verschaffen, welche nach Beendigung ihrer Landarbeit bis nach Hause noch weite Strecken zu Fuß zurücklegen müssen.

Dazu werden täglich Zelte und Tische aufgebaut und Mahlzeiten vorbereitet um gemeinsam mit den bedürftigen Menschen in der Umgebung und Landarbeitern das gemeinsame Abendmahl zu genießen.

Am islamischen Festtag, dem sogenannten Opferfest, ist es für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich denn finanziell leisten können. In der Regel wird ein Schaf geopfert, dessen Fleisch dann auch unter Armen und Hungrigen verteilt wird.

Da viele Muslime in Deutschland dieser Tradition nicht nachkommen können oder möchten, spenden sie den entsprechenden Geldwert in Marokko um so einer bedürftigen Familie ein Festessen zu gewähren.

Dieser Aufgabe nehmen wir uns an, d.h. wir nehmen diese zweckgebundenen Spenden in Deutschland entgegen und organisieren mittels lokalen Hilfskräften die Verteilung von entsprechenden Opfertieren an bedürftige Familien sowie die zur Zubereitung notwendigen Zutaten in Form von Lebensmittelpaketen.